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Der Krieg ums Geld

Offiziell wird behauptet, die Nazis wären finanziell von der mächtigen deutschen Wirtschaft unterstütz worden. In diesem Zusammenhang fallen Namen wie Fritz Thyssen, August Borsig, Emil Kirdorf, Albert Voegler, die Firma Conti (Kautschuk), die Dynastie Krupp von Bohlen, Friedrich Flick, Georg von Schnitzler (IG Farben) oder der Banker Kurt von Schröder. Es gibt jedoch zahlreiche Historiker und Wirtschaftswissenschaftler, die dieser These widersprechen. Ihrer Meinung nach war die Wallstreet Hauptsponsor der deutschen Nazis. Finanzgrößen und Banker, darunter die Familien Morgan, Warburg oder Rockefeller, haben schon 1929 begonnen, die deutsche Revolutionsbewegung um Adolf Hitler zu unterstützen. Nach 1931 nahm die Unterstützung amerikanischer Finanzgrößen für Hitler und die NSDAP weiter zu. Als Hitler am 30.01.1933 Reichskanzler geworden war, begann eine neue Etappe als Vorbereitung radikaler Veränderungen in Europa. Während sich die Welt mit der größten Rezession seit Jahren auseinandersetzte, konnte Deutschland sehr rasch die Hyperinflation überwinden. Und das in einer Zeit als Deutschland riesige Kriegsreparationen leisten musste. Gleichzeitig kämpften die USA gegen eine immense Rezession. Die Lage verbesserte sich erst 1941 als die USA in den Krieg eintraten.

Riesige Kredite für die deutsche Industrie

Auf Anraten amerikanischer Experten, die den Dawes-Young-Plan entwarfen und später ausführten, haben Wallstreet-Banker in den Jahren 1924 bis 1931 insgesamt 138 Mrd. Mark an Krediten nach Deutschland transferiert. Gleichzeitig leistete Deutschland Kriegsreparationen in Höhe von 86 Mrd. Mark. Die Differenz in Höhe von fast 52 Mrd. Mark verblieb in Deutschland. So konnte die deutsche Rüstungsindustrie schnell wachsen. Der amerikanische Kongressabgeordnete MacFadden kritisierte dieses Vorgehen der Federal Reserve und der Banken: Immense Geldsummen amerikanischer Gläubiger wurden ohne Sicherheiten nach Deutschland transferiert. Die Federal Reserve und ihre Banken bringen amerikanische Dollar in Umlauf einzig auf Grundlage von Schuldverschreibungen deutscher Unternehmer. Mehrere Milliarden an Kapital wurden von der deutschen Wirtschaft bereits vereinnahmt und der Prozess geht weiter. Seine Proteste blieben leider ungehört. Das Geld diente anschließend zur Gründung dreier Kartelle:

  • „Vereinigte Stahlwerke“ – Kohle und Stahl
  • „AEG“ – Elektrogeräte, Herstellung und Vertrieb elektrischer Anlagen und Geräte für den privaten und industriellen Gebrauch, darunter Elektrolampen
  • „IG Farben“ – chemische Industrie und verwandte Industriebereiche

Ein wichtiger Faktor für das schnelle Wachstum Deutschlands waren Hitlers Reformen im Banken- und Finanzsektor. Er nahm der privaten deutschen Zentralbank das Emissionsrecht für die Währung. Ab da begann die deutsche Wirtschaft rasant zu wachsen. Man könnte die Entwicklung teilweise mit der Entwicklung Chinas in den letzten Jahren vergleichen. Die Arbeitslosigkeit betrug in Deutschland im Jahr 1933 über 30% und verschwand praktisch innerhalb weniger Jahre. Schon 1938 herrschte in Deutschland Arbeitskräftemangel. Nach dem 1. September 1939 haben Millionen von Zwangsarbeitern aus den besetzten Ländern die deutsche Wirtschaft mit ihrer Arbeitskraft verstärkt. 1938 hat die IG Farben 380 Unternehmen in Deutschland und 500 Tochterfirmen im Ausland kontrolliert. 1939 hat die IG Farben gemeinsam mit den Vereinigten Stahlwerken zwischen 50 und 95% der deutschen Rüstungsproduktion kontrolliert, je nachdem ob es sich um Ausrüstung, Sprengstoffe, Munition, Gas, Erdöl oder synthetischen Kautschuk handelte. AEG lieferte die notwendige Energie. Diese drei Kartelle standen weltweit unter der Leitung von Aufsichtsräten in denen sowohl deutsche Vertreter wie auch amerikanische Finanzmogule vertreten waren.

IBM – Technik u.a. für Auschwitz

Nicht nur die finanzielle aber auch die technische Unterstützung seitens amerikanischer Firmen ist sehr bedenklich. Darunter die berühmte IBM, dank derer Technologie es möglich war die Gefangenen in Konzentrationslagern, vor allem in Auschwitz zu erfassen, aber es waren ebenso die Konzerne General Electric, Ford, DuPont oder Rockefellers Firma Standard Oil, die teilweise sogar bis zum Ende des Krieges in Deutschland engagiert waren. Alle diese Unternehmen gehörten der Morgan Bank, Rockefellers Chase Bank oder der Manhattan Bank Warburgs. 1934 konnte sich Deutschland nicht selbst mit Kraftstoffen versorgen, doch nachdem Standard Oil ihnen ein Patent für synthetischen Kraftstoff verkaufte, änderte sich die Lage schlagartig. Deutschland konnte problemlos einen „modernen“ Krieg, den sog. Blitzkrieg mit Panzerfahrzeugen, Angriffsflugzeugen und Lastkraftwagen beginnen. 1944 produzierte Deutschland über 5,5 Mio. Tonnen synthetisches Benzin (10 Jahre früher waren es nur 800 Tausend Tonnen) und eine Million Tonnen natürlicher Kraftstoffe (10 Jahre früher waren es nur 300 Tausend).

Know-how aus den USA

Deutschland war alleine nicht in der Lage die Probleme der Serienproduktion im großen Maßstab zu lösen bis zwei große Autohersteller den europäischen Markt eroberten und moderne Fabriken in Deutschland eröffneten. Davor waren deutsche Ingenieure nach Detroit geschickt worden um dort Techniken der modularen Produktion und der Fließbandfertigung zu erlernen. Zu sehen bekamen sie ebenfalls Produktionslinien von Flugzeugen und weitere wichtige Militäreinrichtungen. Diese Erfahrungen konnte man später im Krieg gegen Amerika einsetzen.

Hunderte amerikanische Firmen halfen Hitler

Roosevelt muss die Situation in Deutschland gekannt haben, als er Ende 1933 US-Präsident wurde. Seine nächste Umgebung bestand aus jenen, die das deutsche Wirtschaftswachstum nach 1924 finanziert hatten. Botschafter William Dodd warnte ihn, dass Henry Mann von der National City Bank und Winthrop Aldrich von der Chase Bank soeben mit Hitler gesprochen hatten und meinen, „es ließe sich mit ihm zusammenarbeiten“. Nichts scheint aussagekräftiger zu sein, als der Dodd-Bericht vom Oktober 1936, den der amerikanische Historiker Antony Sutton zitiert: „…Derzeit unterhalten hier über hundert amerikanische Unternehmen Filialen und haben Kooperationsabkommen unterzeichnet. (…) DuPont ist Hauptpartner der IG Farben, Standard Oil, die hier im Dezember zwei Millionen Dollar zur Auszahlung anwies, unterzeichnete ein Abkommen über 500 Tausend Dollar jährlich als Subventionen, um bei der Produktion von synthetischem Gas für militärische Zwecke zu helfen…“. In Folge von im Jahr 1929 unterzeichneten Verträgen (General Motors stieß ebenfalls dazu) und deren Verlängerungen im Jahr 1937 wurden in Texas und in New Jersey gemeinsame Labors errichtet. Aus dieser Zusammenarbeit entstand ein Produkt, das später zu schlechtem Ruhm gelangte. Zyklon-B tötete Millionen Menschen.

Nachdem die Amerikaner den deutschen Fortschritt im Bereich der Verarbeitung von Erdöl, Gas und synthetischem Kautschuk wahrnahmen, schlossen sie ein großes Geschäft ab: Standard Oil sicherte sich das Monopol auf natürliche Produkte und überließ der IG Farben im Gegenzug das Monopol aus synthetische Produkte. Die Effizienz dieser Produkte wurde zunächst durch Forschungen in gemeinsamen Labors in den Vereinigten Staaten verbessert, so dass sie später der deutschen Wehrmacht dienen konnten.

In Washington wurden die Dodd-Berichte in der Schublade versteckt während die von Roosevelt und seinen Freunden kontrollierte Presse das „Fortschreiten des Faschismus in Europa“ anprangerte. 1940 stammten schon 100% des synthetischen Kautschuks und Schmieröls, 95% der Farbstoffe, 90% der toxischen Gase und Nickels, 85% aller Sprengstoffe, 45% der Kraftstoffe mit hohen Oktanzahlen (Flugbenzin) und 30% der Schwefelsäure für die deutsche Armee aus Produktionslinien die auf Fabriken oder Patenten aus Verträgen zwischen der IG Farben und Stadard Oil, General Motors, Alcoa, Dow Chemical und AEG und ihren amerikanischen Teilhabern beruhten. Albert Speer erinnerte im Juli 1979 in der Welt am Sonntag daran, dass Deutschland 1943 5.700.000 Tonnen synthetischen Dieselkraftstoffes herstellte. Das entsprach 57% des deutschen Kriegsbedarfs. Die von der Morgan Bank kontrollierte Firma Bendix Aviation lieferte Deutschland bis 1940 über „Simens and Halske“ alle Systeme zur automatischen Flugsteuerung, Schalttafeln, Anlasser und Dieselmotoren. Die zwei größten Fabriken für Panzer und gepanzerte Fahrzeuge wurden von Opel, das deutsche Tochterunternehmen von General Motors und Ford kontrolliert.

BIS – Bank für Internationalen Zahlungsausgleich

Ideengeber für die BIS war der Deutsche Hjalmar Schacht. Schacht sympathisierte seit 1930 mit den Nazis und war ein Freund Hitlers. Die BIS sollte eine Finanzstruktur bilden, die es den beteiligten Staaten ermöglicht, schwer kontrollierbare Finanztransaktionen zwischen den Zentralbanken durchzuführen. Dank dessen konnten Banker aus den USA und Großbritannien während des 2. Weltkriegs den Deutschen gigantische finanzielle Unterstützung zukommen lassen. Dank dessen konnten die Deutschen ihre Militärtechnologie (V1 und V2 Raketen, Düsenflugzeuge, neue Antriebe, Kernwaffen) vorantreiben. Nach dem Kriegseintritt der USA wurde ein Großteil der amerikanischen Technologie und des militärischen Materials unter neutraler Flagge nach Spanien und von dort nach Deutschland transportiert. Die Abrechnungen liefen über die BIS. In heutiger Zeit haben amerikanische Banken „mit ähnlichen Wundern“ Bin Ladens Terroristen finanziert, deutsche Banken hingegen unterstützten iranische und zuvor irakische Rüstungsprogramme trotz offizieller Handelsembargos. Um die Mechanismen zu erklären, die scheinbar bis heute funktionieren, muss man ergänzen, dass die BIS einen Aufsichtsrat hatte, der aus Bankern beider im Krieg verfeindeter Lager bestand. Vertreten waren dort der Amerikaner Thomas McKittrick, ein wichtiger Vertreter der Nazi-Wirtschaft – Hermann Schmitz von der IG Farben, der deutsche Baron von Kettler Schröder, Walter Funk sowie Emil Pauhl als Vertreter der Reichsbank. Die beiden letztgenannten wurden von Hitler persönlich für diesen Posten bestimmt. Vertreter amerikanischer, französischer und britischer Bankeninstitutionen unterhielten mittels der BSI bis Kriegsende engste freundschaftliche Beziehungen zu Vertretern jenes Landes, mit dem sie im Krieg verfeindet waren.

Am 26.03.1943 stellte der Kongressabgeordnete Jerry Voorhis einen Antrag auf Ermittlungen gegen die BIS und wollte wissen, warum „ein US-Staatsbürger Vorsitzender einer Bank ist, die von den Achsenmächten gegründet wurde und zu ihrem Vorteil arbeitet“. Der Kongressabgeordnete John Main Coffe erklärte 1944: „Die Regierung Nazideutschlands verfügt über mehr als 85 Millionen Schweizer Franken in Gold als Stammkapital der BIS. Die meisten Verwaltungsratsmitglieder dieser Bank sind Nazis und trotzdem fließt weiterhin amerikanisches Geld in diese Bank“. Weder das amerikanische State Department, noch der Kongress hatten Interesse an diesen Untersuchungen. Erst gegen Ende des Krieges wurde die Auflösung der BIS beschlossen, doch eine Bedingung wollte man sich vorbehalten: Die Abrechnungen der Bank dürfen niemals offengelegt werden. So geschah es auch und die Bankbücher sind seit 1930 bis heute unter Verschluss.