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An den Grenzen wächst ein Abgrund?

Wir stellen ihnen hier Fragmente einer interessanten Aussage von Dr. Jörg Dürrschmidt von der Stadtentwicklungskonferenz Zgorzelec/Görlitz in Görlitz am 26/27.11.2002 bezüglich eines „schwarzen Szenarios“ bei der Entwicklung dieser einzigartigen städtischen Agglomeration vor.

„Bezüglich der polnisch-deutschen Grenzregion sehen wir wachsende Diskrepanzen zwischen den politischen Steuerungsversuchen der Entwicklung und der Realität des täglichen Lebens. Die im Hintergedanken positiven grenzübergreifenden Projekte wie z. B. „Europastadt“ (Zgorzelec – Görlitz, Red.) stehen im Kontrast zum täglichen von hoher Arbeitslosigkeit und Migration aus der Region geprägten Leben. Es wächst ein tiefer Abgrund zwischen den Ideen und der täglichen Realität, der es den Einwohnern immer schwieriger macht, sich mit der Grenzregion positiv zu identifizieren. Auch die Verständigung zwischen der Bevölkerung im alltäglichen Leben auf beiden Seiten der Grenze bleibt weit hinter den lokalpolitischen Kontakten und Ambitionen zurück. In hohem Maße fehlt es an aktiven zivilen Kontakten, die durch die Kommunikation diesen Abgrund zwischen deutscher und polnischer Wahrnehmung des Alltags auf Dauer überwinden könnten. Die Situation verschärft sich noch durch den Mangel an wirtschaftlicher Infrastruktur, die die Entwicklung einer europäisierten Grenzgesellschaft stimulieren könnte. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich die hier skizzierte Tendenz fortsetzen wird. Vor allem die Abwanderung weiterer junger innovationsbereiter Menschen wird die gesellschaftlichen gegenseitigen Kontakte schwächen. Sollte sich die Emigration innovationsbereiter Menschen aus der Region verstärken, werden sich die hier verbliebenen Menschen gleichzeitig noch weiter in die Privatsphäre zurückziehen. Diese „Peripherisierung in den Köpfen“ derer, die in einer ausweglosen Situation der Grenzregion – einer wirtschaftlichen „wild zone“ - geblieben sind, wird Ausdruck in einer verstärkten Abkehr zu nationalstaatlichen Bezugspunkten hin finden. Das Ergebnis wird eine totale Verneinung jeglichen bürgerlichen, grenzübergreifenden Engagements und jeglicher bürgerlicher Unterstützung für die grenzübergreifende und regionale Politik sein.“

Dieses von einem Wissenschaftler des Instituts für Regionalentwicklung und Strukturplanung vorgestellte „schwarze Szenario“ darf sich nicht bewahrheiten. Leider hat man auch ein Jahr nach dessen Vorstellung nicht viel für die deutsch-polnische Integration getan da Situationen, die bestehende Barrieren und Unverständnis sowohl auf polnischer als auch auf deutscher Seite aufzeigen weiterhin an der Tagesordnung sind. Ich befürchte, dass dieses Szenario unabhängig vom Willen der Politiker oder derer, die sich wirklich für eine Verbesserung der deutsch-polnischen Beziehungen engagieren, vom Leben selbst bestimmt wird.

Zum ersten Mal seit der Nazi-Zeit konnte man in Deutschland polenfeindliche Propaganda im Goebbels-Stil beobachten. Bis heute musste niemand Konsequenzen für die polenfeindlichen Plakate fürchten, die von Mai bis September 2009 in Görlitz hingen. (Foto)